T'Gai Spock
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Geschlecht: Männlich Spezies: halb Vulkanier, halb Mensch Geboren: 2230 auf Vulkan Rang: Erster Offizier und Wissenschaftsoffizier auf der USS Enterprise, befördert zum Commander, befördert zum Captain |
Die Karriere
Spock ist der erste Vulkanier, welcher in der Starfleet dient. Im 22. Jahrhundert gab es schon mal eine Vulkanierin namens T'Pol auf einem Raumschiff von der Erde, allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt die Starfleet noch nicht. Somit begibt sich Spock auf einen Weg auf dem noch kein anderer Vulkanier zuvor gewesen ist. 2249 tritt Spock gegen den Willen seines Vaters in die Starfleet ein. Die Akademie beendet Spock erfolgreich und er wird auf die USS Enterprise versetzt. Die ersten elf Jahre dient Spock unter Captain Christopher Pike als Wissenschaftsoffizier. Zu ihm entwickelt Spock Respekt und Loyalität. Danach bekommt James Kirk das Kommando und zu Kirk entsteht ebenfalls eine enge Freundschaft. Die Hauptaufgabe von Spock ist seine Wissenschaftsstation. Seine genauen Aufgaben reichen von Hinweisen über planetare Bedingungen für den Captain bis hin zur Analyse von Sensordaten. Sein Wissen und seine Analysen sind oft Information genug für Captain Kirk um eine wichtige Entscheidung in einer schwierigen Situation zu fällen.
Während der ersten Fünf-Jahres-Mission (2264-2269) entwickelt sich Spock zur "Rechten Hand" von Captain Kirk. Obwohl sich beide stark unterscheiden ergänzen sich Spocks Logik und Kirks emotionale Handlungsweise optimal. Spock wird auch mit der Verantwortung eines Kommandos konfrontiert. Als 2267 das Shuttle Galileo mit einem Außenteam auf Taurus II notlanden muss, hat Spock das Kommando. Dank ihm und Scott schafft es das Außenteam wieder zurück zum Schiff. Im selben Jahr begegnet die Enterprise einem Objekt, welches alles zerstört was in seinem Weg kommt. Spocks Berechnungen ergeben, dass man dieses Objekt von innen heraus zerstören kann. Der Impulsantrieb der verlassenen USS Constellation wird überladen und die Explosion zerstört das Objekt. Dabei hat Spock das Kommando auf der Enterprise, weil Captain Kirk auf der Constellation ist um das Schiff auf das unbekannte Objekt zu steuern. Dank des hervorragenden Timings von Mr. Spock kann Kirk rechtzeitig zurück gebeamt werden.
2270 verlässt Spock die Starfleet und kehrt nach Vulkan zurück. Dort will er sich dem Kolinahr-Ritual unterziehen um sich von allen noch vorhandenen Emotionen zu befreien. 2271 will er dieses Ritual abschließen, aber er erhält eine mentale Nachricht von VīGer und erkennt die Gefahr. Er kehrt zur Starfleet zurück und kann eine Gedankenverschmelzung mit VīGer vornehmen. Somit gelingt es der Enterprise herauszufinden wie man VīGer besiegt. Spock wird zum Captain befördert und wird Lehrer an der Starfleet-Akademie. Er erhält das Kommando über die Enterprise und trainiert dort neue Kadetten. 2285 droht die Enterprise bei der Explosion des Genesis-Torpedos zerstört zu werden, da der Antrieb defekt ist. Spock setzt sich der tödlichen Strahlung im Maschinenraum aus und kann somit das Schiff retten. Er hat sein Leben gegeben um das der Besatzung zu retten. Dies erklärt er Kirk mit Logik: "...das Leben vieler wiegt schwerer als das Leben eines Einzelnen...". Vor seinem Tod gelingt es Spock eine Gedankenverschmelzung mit Dr. McCoy einzugehen und seine Katra (Geist) auf McCoy zu übertragen. Durch die regenerative Energie des Planeten Genesis wird Spocks Körper jedoch wieder zum Leben erweckt und seine Freunde auf der Enterprise bringen ihn nach Vulkan. Dort kann man ihn mit Hilfe von McCoy und der Fal-tor-pan Zeremonie seine Katra wieder "zurückgeben".
2287 ist Spock bei der Entführung der Enterprise durch Sybok dabei. Er kann Kirk mit Hilfe eines Bird of Prey retten und die Enterprise entkommt. Als 2293 eine Friedensverhandlung zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich sabotiert wird, kann Spock zum einen Kirk und McCoy von der Strafanstalt auf Rura Penthe retten und zum anderen zusammen mit der Besatzung der Enterprise die Verhandlungen retten. Somit entsteht der Frieden zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich. Das ist Spocks erster Erfolg als Sondergesandter der Föderation. Seit diesem Zeitpunkt engagiert sich Spock als Botschafter. Er vermittelte u.a. während des Dominion-Krieges. Seine Methoden sind allerdings etwas unorthodox. Er neigt dazu seine Missionen heimlich zu unternehmen und unterrichtet die Starfleet nur dann wenn er es für nötig hält. So auch im Jahre 2369 als er eine nichtautorisierte Reise nach Romulus unternimmt. Die Romulaner täuschen vor den Frieden zwischen Vulkaniern und Romulanern voran zubringen, aber das ist nur ein Vorwand um die Invasion des Planeten Vulkan zu planen. Dank der Hilfe von Captain Picard und Lieutenant Commander Data kann dies jedoch verhindert werden. Trotzdem bleibt Spock auf Romulus und arbeitet auf den Frieden mit der Föderation hin. Er ist fest davon überzeugt, dass man eine Wiedervereinigung zwischen den Romulanern und den Vulkaniern schaffen kann und dafür setzt er seine ganze Kraft ein.
Spock, seine Familie
Spock wird auf Vulkan im Jahre 2230 geboren. Allerdings ist er kein Vollblut-Vulkanier, sein Vater Sarek ist Vulkanier und seine Mutter Amanda Grayson ist Mensch. Spock wird auf Vulkan erzogen und lernt deshalb auch seine Gefühle zu unterdrücken. Er nimmt die Lehren der Logik und die Traditionen seiner Heimatwelt an, allerdings kann er seine menschliche Abstammung nicht völlig ignorieren.
Die menschliche Seite ist auch der Grund, warum Spocks Kindheit nicht die schönste Zeit für ihn ist. Er wird von anderen Kindern gehänselt und zieht sich oft allein in die Berge zurück. Im Alter von 19 Jahren entscheidet er sich deshalb in die Starfleet einzutreten. Diese Entscheidung entzweit ihn allerdings mit seinem Vater. Sarek ist einer der bedeutendsten Botschafter in der Föderation und er will das Spock ihm folgt und er in die vulkanische wissenschaftliche Akademie eintritt. Dieses Verhalten ist für Sarek vollkommen unlogisch und beide sprechen danach 18 Jahre nicht mehr miteinander. 2267 begegnen sich Sarek und Spock auf der Enterprise, da Sarek eine diplomatische Mission zu erfüllen hat. Während dieser Mission wird bei Spocks Vater jedoch ein Herzleiden diagnostiziert und es muss ein Blutaustausch vorgenommen werden für den nur Spock in Frage kommt. Da er allerdings das Kommando über das Schiff hat (Captain Kirk ist verwundet), ist es für ihn nur logisch die wichtige Mission fortzusetzen und das Risiko der Bluttransfusion nicht auf sich zu nehmen. Sogar Sarek ist dieser Meinung, da Spocks Logik vollkommen richtig ist. Kirk täuscht seine Genesung vor um die Logik der beiden Vulkanier zu umgehen und nun gibt es für Spock keinen logischen Grund mehr der gegen die Transfusion spricht. Dieser Notfall beendet das Schweigen der beiden, da Sarek Spocks logisches Handeln anerkennt. Sarek setzt seine Mission fort und Spock dient weiter in der Starfleet. 2285 wird Spocks toter Körper auf Genesis zurückgelassen. Dank Sareks Beharrlichkeit gelingt es allerdings den wieder geborenen Körper von Spock nach Vulkan zu schaffen und seinen Körper und sein Geist wieder zu vereinen. Danach versuchen beide Frieden zwischen der Föderation und den Klingonen zu schließen. Als Kirk und McCoy von den Klingonen auf ein Straflager verurteilt werden, trennen sich die Ansichten der beiden Vulkanier wieder. Sarek sieht keinen logischen Weg die beiden zu retten, aber Spock rettet sie in Eigeninitiative mit Hilfe der Enterprise. Diese geradezu emotionale Handlungsweise führt jedoch zu einem erneuten Abbruch der Beziehungen zu Sarek. Im Alter erkrankt Sarek an dem Bendii-Syndrom. Eine tödliche Krankheit, welche starke Gefühle auslöst. Um seine letzte diplomatische Mission im Jahre 2368 zu vollenden muss er mit Captain Picard eine Gedankenverschmelzung eingehen. Dadurch kann er seine gesamten Gefühle auf Picard "abladen" und hat somit genug geistige Disziplin um die Verhandlungen durchzustehen. Ein Jahr später benötigt Picard den Rat von Sarek, als die Föderation vermutet das Spock zu den Romulanern übergelaufen sei. Dank Sarek gelingt es jedoch Spock zu finden und es stellt sich heraus das er nicht übergelaufen ist. Während dieser Mission auf Romulus stirbt Sarek auf Vulkan an den Folgen des Bendii-Syndroms. Spock bekommt diese Nachricht von Captain Picard mitgeteilt. Beide entschließen sich eine Gedankenverschmelzung einzugehen, damit Spock die wahren Gefühle seines Vaters Sarek erkennen kann. Von diesen Emotionen ist er regelrecht überwältigt, da er nun weiß das Sarek ihn sehr geliebt hat.
Spocks Mutter ist die Lehrerin Amanda Grayson. 2229 heiratet sie Sarek auf traditionell vulkanische Art. Sie begibt sich nach Vulkan um dort mit Sarek zu leben. Spock ist Amandas einziges Kind und sie hilft ihm auch seine menschliche Seite zu akzeptieren. Als Spocks Katra 2285 wieder in seinen Körper übertragen wird, hilft sie ihm seine Fähigkeiten zu trainieren und seine Logik wiederzufinden. Aber sie zeigt ihm auch das er eine menschliche Seite hat und das er sie akzeptieren muss. Mit Amandas Hilfe schafft es Spock diese Seite seiner Person besser zu verstehen. Da Vulkanier viel älter werden als Menschen, bleibt Amanda Grayson nicht Sareks einzige Frau. Nachdem Amanda verstorben ist heiratet er erneut eine Menschenfrau namens Perrin. Sie begleitet ihn bis zu seinem Tod durch das Bendii-Syndrom.
Spock hat noch einen Halbbruder, Sybok. Sybok wird 2224 geboren. Allerdings ist nicht Amanda Grayson die Mutter, sondern Sareks erste Ehefrau ist eine vulkanische Prinzessin. Sybok ist jedoch ein Rebell. Er akzeptiert die vulkanische Logik nicht und lebt seine Gefühle voll aus. Dies entfremdet ihn von seiner Familie und Spock erzählt selbst seinen Freunden auf der Enterprise nichts von seinem Halbbruder. 2287 wird die Enterprise allerdings von Sybok entführt und erst jetzt erfahren Spocks Kollegen das Sybok Spocks Halbbruder ist. Dieser hofft den mythischen Planeten Sha Ka Ree zu finden, von dem er glaubt das dort Gott zu finden sei. Dies stellt sich jedoch als fataler Irrtum heraus und Sybok stirbt auf diesem Planeten bei der Rettung der USS Enterprise. Obwohl Spock seine Gefühle oft verleugnet tut es ihm leid das Sybok gestorben ist.