Montgomery Scott
![]() |
Geschlecht: Männlich Spezies: Mensch Geboren: unbekannt Rang: Chefingenieur |
Die Karriere
Montgomery "Scotty" Scott dient die längste Zeit seiner Karriere auf der USS Enterprise. Scott ist kein gewöhnlicher Techniker, sondern seine Hingabe für sein Schiff ist Einzigartig und seine Kenntnisse über die Enterprise ebenfalls. Er hat sich den Ruf erarbeitet ein wahrer Zauberer zu sein, da er selbst in kritischen Situationen die Ruhe bewahrt und immer eine Lösung für technische Probleme hat.
Schon während der ersten Fünf-Jahres-Mission kann Scotty seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Als die Crew der Enterprise an dem Psi-2000-Virus leidet und ein Crew-Mitglied den Warpantrieb abschaltet, gelingt es Scotty den Antrieb des Schiffes durch eine kontrollierte Implosion zu reaktivieren und das Schiff zu retten. Bei einem anderen Vorfall werden die Triebwerke bei einer diplomatischen Mission sabotiert. Mr. Scott findet heraus, dass die Dilithiumkristall-Anordnung beschädigt ist. Mr. Scott schafft es ungeschliffene Kristalle aus einer Halskette zu entnehmen und sie in die Schiffssysteme einzubauen. Montgomery Scott riskiert sogar sein eigenes Leben um das der Crew und der Enterprise zu retten. Als eine kalandanische Agentin das Bypasskontrollventil an den Materie/Antimaterie-Integrator anschließt, gelingt es ihm unter Lebensgefahr die Treibstoffzufuhr zu den Triebwerken zu unterbrechen und das Schiff abzubremsen, bevor der Warpantrieb implodiert. Dank seiner Hilfe werden sogar die Rigel-Kolonien vor dem Planetenkiller gerettet und Millionen von Leben vor dem Tod bewahrt. Er rüstet den Impulsantrieb der schwer beschädigten USS Constellation um, damit das Schiff explodiert und so den Planetenkiller zerstört.
Sein Wissen beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Antriebssysteme. Der Transporter ist ein weiteres Schiffssystem, welches er ebenso geschickt beherrscht. Eine Fehlfunktion hat die Crew der Enterprise in zwei Persönlichkeiten gespalten, in ein "Gutes" und ein "Böses" Ich. Weiterhin sitzt auch ein Außenteam auf einem Planeten fest, welcher extrem niedrige Temperaturen besitzt. Scotty schafft es unter enormen Zeitdruck die Bypassleitungen des Transporters zu reparieren und sie mit den Impulstriebwerken der Enterprise zu verbinden. Eine solche Reparatur dauert normalerweise eine Woche, aber Scotty schafft es in Rekordzeit und kann somit das Außenteam vor dem Tod durch Erfrieren bewahren und die zwei Persönlichkeiten der Crew wieder zusammenführen. Während der Bedrohung durch den Planetenkiller spielt die Reparatur des Transporters ebenfalls eine wichtige Rolle. Mr. Scott schafft es den Transporter in letzter Sekunde zu reparieren um Captain Kirk von der Constellation zu beamen bevor sie mit dem Planetenkiller kollidiert. Auf eine andere Weise nutzt er den Transporter als die Enterprise von Tribbles "besetzt" wird. Er beamt die kleinen Tierchen auf das klingonische Schiff, obwohl er weiß das die Klingonen Tribbles hassen.
Eine weitere Fähigkeit von Scotty ist sein Improvisationstalent. Als Scott nur wenige Minuten bleiben um die unbekannte Tarntechnologie der Romulaner zu adaptieren, gelingt es ihm diese Technologie in nur einer Viertelstunde mit dem Deflektorschild des Schiffes zu verbinden. So kann die Enterprise den Romulanern entkommen. Als ein anderes mal das Shuttle Galileo auf dem Planeten Taurus II notlanden muss, nachdem sämtliche Triebwerke ausgefallen sind, hat Scotty erneut eine geniale Idee. Er nutzt die Energie der Phaser um den Hauptreaktor der Galileo zum Laufen zu bringen. Somit kann das Schuttle und seine Besatzung gerade noch dem feindlichen Volk des Planeten entkommen. Durch diese und viele andere Taten bekommt Scotty schon nach der ersten Fünf-Jahres-Mission den Ruf eines Wunder-Ingenieurs.
Doch seine Karriere ist noch lange nicht beendet. 2270 bis 2271 wird die USS Enterprise umgebaut und Mr. Scott hat den Umbau genau überwacht. Als Kirk 2285 eine Rettungsmission zur Rettung von Spock plant, ist auch Scotty wieder dabei. Da diese Mission gegen die Vorschriften ist, muss die Enterprise entführt werden. Montgomery Scott kann das Schiff komplett automatisieren, damit alles von der Brücke bedienbar ist. Dank ihm gelingt es aus der Sternenbasis zu entkommen und dem verfolgendem Schiff (die USS Excelsior) zu entkommen. Er hat vor dem Start aus dem Maschinenraum der Excelsior ein paar wichtige Teile geklaut und somit strandet die Excelsior beim Verfolgungsversuch. Spock wird gerettet, aber die Enterprise wird zerstört. Die Besatzung entkommt auf einem klingonischen Bird of Prey. Selbst auf dem Klingonenschiff zeigt sich Scotts Erfahrung, als er mit seiner "Entweder dieser oder keiner"-Taktik die richtige Taste zum beschleunigen des Schiffes findet. 2287 wird die USS Enterprise von einem Vulkanier übernommen und Kirk, Spock und McCoy werden in eine angeblich ausbruchsichere Zelle gesperrt. Doch Scotty weiß genau wo er die Wand zu durchbrechen hat und gibt seinen Freunden danach noch eine genaue Wegbeschreibung zu einem Transmitter.
Danach wird es ruhiger in Scottys Leben. 2294 setzt er sich zur Ruhe und begibt sich als Passagier auf der USS Jenolen zur Norpin-Kolonie. Die Jenolen wird allerdings in einer unbekannten Dyson-Sphäre beschädigt. Scotty muss sich in den Transporter-Pufferspeicher des Schiffes begeben um zu überleben. Er wird erst 75 Jahre später von der USS Enterprise NCC-1701-D gerettet. Anfangs fühlt er sich alt und unnütz, aber sein Wissen hilft entscheidend die Enterprise zu retten und Scotty merkt, dass er doch nicht so alt ist wie es den Anschein hat.
Scott und die Enterprise
Obwohl Scotty auch ein paar romantische Beziehungen mit Frauen hat, bleibt die Enterprise seine einzige wahre Liebe. Ihr fühlt er sich so nah wie einer natürlichen Person. Selbst als Mr. Scott 2285 auf die modernere USS Excelsior versetzt wird, zeigt sich seine Verbundenheit zur Enterprise. Er sabotiert die Excelsior um an der Suche nach Spock teilnehmen zu können. Als sein geliebtes Schiff über dem Planeten Genesis abstürzt, kann er nur schweigen.
Während der ersten Fünf-Jahres-Mission ist die Enterprise an der Raumstation K-7 und Scotty und ein paar andere Besatzungsmitglieder wollen sich in einer Bar entspannen. Dort sind auch ein paar Klingonen. Anfangs bleibt Scott ruhig. Dann jedoch bezeichnen die Klingonen die Enterprise als rostigen Eimer, welcher nur zum befördern von Müll gedacht ist. Das ist dann selbst für ihn zu viel und eine Schlägerei mit den Klingonen beginnt. Das zeigt seine emotionale Verbundenheit mit seinem Schiff.
Ein weiteres Merkmal von Scott ist seine Vorliebe für Technikbücher. Er liest lieber ein paar technische Bücher als Urlaub zu nehmen. Oft muss man ihn zu seinem Urlaub regelrecht zwingen. Bei dem Vorfall auf K-7 will Montgomery Scott anfangs nicht auf die Station zum entspannen. Dann lässt er sich jedoch überreden. Nach der Schlägerei mit den Klingonen, wird er von Captain Kirk in sein Quartier geschickt. Doch darüber ist er sogar noch erfreut, denn nun kann er endlich in Ruhe seine Technikunterlagen durchlesen.